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11.12.2019 12:20

Daimler erzielt in China hohes Absatzplus

Auch Audi und BMW verkaufen deutlich mehr Autos

STUTTGART (Dow Jones)--Mercedes-Benz Cars hat auch im November dank guter Autoverkäufe in China den Absatz spürbar gesteigert. Nach Segmenten erhielt der Stuttgarter Autokonzern besonders von starken Absätzen von Kompaktwagen und SUVs Rückenwind. Der Absatz stieg um 4,3% auf 218.413 Einheiten, wie die Daimler-Tochter mitteilte. Seit Jahresbeginn betrugen die Verkäufe damit 2,23 Mio Fahrzeuge, ein Plus von 0,8%.

Die Stammmarke Mercedes alleine brachte es im Berichtsmonat auf 209.058 Einheiten, ein Anstieg von 5,3%. Seit Januar wurden 2,134 Mio Wagen ausgeliefert (plus 1,4%).

Beim Kleinwagen Smart verringerte sich der Monatsabsatz dagegen rasant um 14,4% auf 9.355 Fahrzeuge. Seit Jahresbeginn waren es 10,9% weniger.

Im wichtigen chinesischen Markt verkaufte das Unternehmen im Berichtsmonat 57.901 Mercedes-Benz. Das waren 11% mehr als im Vorjahresmonat. In den Monaten Januar bis November ergab sich ein Zuwachs von 6,3%.

Im Segment der Kompaktwagen erreichen die weltweiten Auslieferungen im November laut Mitteilung mit rund 61.500 Einheiten einen neuen Höchststand für den Monat (plus 9,8%). Der Absatz der SUVs lag im November bei rund 76.300 Einheiten, ein Plus von 10,5%.

Auch Audi hat im November die Auslieferungen erneut rasant gesteigert. In China, dem weltweit größten Automarkt, erzielte die Volkswagen-Tochter ein deutlich stärkeres Absatzplus als BMW und Mercedes-Benz. Der Absatz stieg weltweit um 23,1% auf 163.350 Einheiten, wie Audi mitteilte. Seit Januar haben die Ingolstädter damit 1,67 Mio Fahrzeuge ausgeliefert, ein Zuwachs von 0,7%.

Der rasante Zuwachs im vergangenen Monat ist neben vielen neuen Premiummodellen erneut auch auf einen Basiseffekt aus dem Vorjahr zurückzuführen. Damals waren nach Einführung des neuen Abgasmessverfahrens WLTP die Neuzulassungen eingebrochen, von dieser geringen Ausgangsbasis ging es nun deutlich aufwärts.

In China und Hongkong, dem wichtigsten Einzelmarkt, verkaufte das Unternehmen im Berichtsmonat 67.402 Audi und somit 16,8% mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis November ergab sich ein Zuwachs von 3,5% auf 618.596 Pkw.

BMW hat auch im November schwächere Verkäufe in Europa mit deutlichen Zuwächsen in China und den USA mehr als ausgeglichen. Der Absatz in der Gruppe mit den Marken BMW sowie Mini und Rolls-Royce stieg um 1,4% auf 225.662 Einheiten, wie der Automobilkonzern mitteilte. Von der Kernmarke wurden 194.690 Wagen verkauft, ein Anstieg von 2,9%. Seit Januar wurden 1,97 Mio Wagen ausgeliefert (plus 2,4%). In der Group betrug das Plus 1,7%.

Bei Mini verringerte sich der Monatsabsatz dagegen spürbar um 6,8% auf 30.509 Fahrzeuge. Seit Jahresbeginn waren es 2,7% weniger.

Im wichtigen chinesischen Markt verkaufte das Unternehmen im Berichtsmonat 68.366 Fahrzeuge. Das waren 12,1% mehr als im Vorjahresmonat. In den Monaten Januar bis November ergab sich ein Zuwachs von 13,6%. In den USA erzielte der Münchener Konzern ein Absatzplus von knapp 8%. In Europa wurden im Berichtsmonat insgesamt 91.457 Autos abgesetzt, ein Minus von 5,1%.

Seit Jahresbeginn betrug das weltweite Absatzplus bei den elektrifizierten Modellen 2,3% auf 128.214 Fahrzeuge, entsprechend 5,6% des Gesamtabsatzes. Im November alleine errechnete sich ein kräftiger Zuwachs von 18,4%.

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